12/09/2010

Weekly Basslines: #4 Reptilia (The Strokes)

Ein Titel vom zweiten Album der Strokes "Room On Fire" (2006).

Das offizielle Video kann man sich auf der Website der Band http://www.thestrokes.com/ anschauen, aber den Basser kann man "bässer" in folgendem leicht asynchronen You-Tube-Video beobachten:

Leider ist das Einbetten deaktiviert. Darum hier nur der Link:
http://www.youtube.com/watch?v=2QAWcJnA5mU





Viel sBass damit!

12/02/2010

Weekly Basslines: #3 Freier Fall (Selig)

Heute möchte ich mich einmal der deutschsprachigen Rockmusik widmen und da gibt es für mich eine herausragende Band. Selig aus Hamburg. Ich bin froh, dass sie zurück sind. Nach ihrem furiosen Auftakt anfang der 90er Jahre mit den ersten beiden Alben "Selig" und "Hier" und einem seltsamen dritten ("Blender") sind sie ja für ein paar Jahre von der Bildfläche verschwunden, bis sie sich letztes Jahr mit dem Album "Und Endlich Unendlich" wiedervereint zurück gemeldet haben.

Der Song, den ich hier vorstellen möchte, ist vom aktuellen Album "Von Ewigkeit zu Ewigkeit" und rockt gleich von Anfang an gut los.



So, das war's für diese Woche. Ich wünsche viel sBASS beim Rocken im Freien Fall!


Weitere Selig Transkriptionen:
Special Request: Selig - Hey Ho





11/25/2010

Weekly Basslines: #2 Think (Mick Jagger)

Eine mächtig rockende Coverversion eines Soulklassikers von James Brown steht diese Woche auf dem Programm. Think von Jaggers Soloalbum "Wandering Spirit" von 1993 (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Titel von Aretha Franklin). Im Vergleich dazu wollen wir uns auch das Original von 1960 ansehen.
Aber hier zunächst Jaggers Version:




Hier das Intro, das dem instrumentalen Chorus entspricht:



Die Strophen:

Und das Sax-Solo:




Nun im Vergleich dazu die Original-Version von James Brown:





Der Chorus:

Und die Strophen:



So, das war's für diese Woche. Ich wünsche Euch viel sBASS mit den Basslines.

Bis nächste Woche
Tom "Tieftoener" Bornemann

11/18/2010

Weekly Basslines: #1 Radioactive (Kings of Leon)

Die erste Single aus dem neuen Kings of Leon Album "Come Around Sundown".

Das Album ist insgesamt stark vom Bass-Spiel von Jared Followill geprägt. Manche Songs wie "The Immortals" basieren sogar ursprünglich auf einer Bass-Idee von Jared (laut Interview in Gitarre & Bass). Eine weitere sehr interessante Basslinie ist beim Song "Pickup Truck " zu entdecken. Insgesamt ein spannendes Album für Bassisten.

Die Basslinie zu "Radioactive" ist nicht so spektakulär sondern im "bässten" Sinne songdienlich. Jared spielt hier - wie meistens - mit Pick:









Ich werde demnächst sicherlich weitere Basslines aus diesem Album hier vorstellen.

Bis dann
"Bässte" Grüße

Weekly Basslines #10: Kings Of Leon - The Immortals

8/09/2010

Mein erstes YouTube Lehrvideo

Endlich sind meine Lektionen auch visuell zu bewundern. Ich habe begonnen einzelne Lektionen als Videos zu produzieren.
Den Anfang macht Four-Strings Basslessons 1.1:  Die Anschlagshand
Hier beschreibe ich die korrekte Anschlagstechnik auf dem E-Bass.

2/12/2009

Easy Songs for Beginner #1

Heute möchte ich mal den Anfängern unter Euch einen wirklich sehr einfachen Song vorstellen.
Es handelt sich um den Song "They Say" von der Gruppe "Scars On Broadway". Diese Band könnte man als eine Art Sideproject von Darian Malkian und John Dolmayan von "System of A Down" ansehen. Das Debutalbum kam im letzten Jahr auf den Markt und hat mir auf Anhieb gefallen. Mir persönlich gefällt es sogar "bässer" als System of A Down, aber das ist bekanntlich Geschmackssache. "They Say" war die erste Singleauskopplung und ist ein gradliniger rockiger Song ohne Schnörkel.

Hier kann man sich den Titel einmal an/hören/schauen:




Bassistisch gibt es nur zwei verschiedene Teile.

Schauen wir uns mal die Strophe an:



Der Refrain kommt dann schließlich nur mit zwei Noten aus. Einfacher geht's gar nicht:




Das war's schon. Na, dann wünsche ich mal viel Spass beim abrocken!!

"Bässte" Grüße
Euer Tieftoener

2/09/2009

Kings of Leon und die Hohen Lagen

"There's no live beyond the fifth fret" ist ein weitverbreitetes Phänomen unter vielen Bassisten, spielen sich doch ca 70% aller Rock- und Pop-Basslinien innerhalb dieses relativ beschränkten Rahmens ab. Der Grund ist oft eine mangelnde Griffbrettkenntnis in den höheren Lagen. Dem kann aber leicht abgeholfen werden. Mein heutiger Beispielsong vom neuen Album der Kings of Leon - Only By The Night weist eine Basslinie auf, die sich fast ausschließlich jenseits des 5. Bundes abspielt. Der wunderbare Song "Manhattan" ist sogar komplett um die Basslinie von Jared Followill herum aufgebaut.



Schauen wir uns einmal das Intro an:



Die Basslinie bewegt sich in sehr hohen Lagen. Da die Noten in diesem Bereich mit sehr vielen Hilfslinien notiert werden müssen - was nicht gerade sehr übersichtlich ist, verwenden wir hier das “Ottava alta” Zeichen (8va), welches besagt, dass alle markierten Noten (unter der Ottava-Linie) eine Oktave höher gespielt werden sollen.

Auf dem Griffbrett sind die Töne hier zu finden:


Der Trick ist dabei, sich am 12. Bund zu orientieren und hier so zu spielen, wie man es in der tieferen Oktave tun würde. Die Roten Töne werden gespielt und die anderen Markierungen dienen der Orientierung.

Im Refrain des Stückes wird die Basslinie in den hohen Lagen durch "slides" mit tieferen Tönen verbunden:


Die Bridge wird um einen Quint-Oktav-Griff auf dem Ton C# herum aufgebaut:


So, das war's für heute und ich hoffe mit dieser wunderbaren Basslinie dem ein oder anderen den Mut zum Spielen in hohen Lagen gegeben zu haben.

"Bässte" Grüße vom
Tieftoener